Was haben ein Kreuzband, eine Bandscheibe, eine Achillessehne und ein Gelenksknorpel gemeinsam?

Sie bestehen alle im Wesentlichen aus dem selben Material und werden dem Bindegewebe zugeordnet. Das Bindegewebe (=Faszien) hat bisher in der Medizin eine kaum existierende Rolle gespielt. Erst in den letzten Jahren haben sich Forscher und Körpertherapeuten intensiver mit der Rolle der Faszie beschäftigt. Was also ist genau eine Faszie? Genau gesagt ist es ein innerkörperliches Netzwerk, das an eine „innere Haut“ erinnert, bestehend aus Wasser, Kollagen und Zucker/Eiweißverbindungen. Je nach innerem Bedarf ist es teilweise scherengitterartig, beutelförmig oder zu Strängen angeordnet, kann einerseits elastisch/geschmeidig, gleichzeitig aber auch reißfest/widerstandsfähig sein und hat eine unglaubliche Anpassungsfähigkeit.

Das Bindegewebe hat weiters eine ganz wichtige Funktion in der Körpereigenwahrnehmung, der so genannten Propriozeption. Durch zahllose freie Nervenendungen werden viel mehr Informationen in das Nervensystem eingespeist als z.B. über Muskeln oder Knochen. Diese Fähigkeiten sind in hohem Maße veränder- und daher trainierbar. Durch sensorisches Verfeinern gelingt es ein Volksleiden auszukurieren – den Rückenschmerz. Diese Erkenntnisse sind absolutes Neuland im Bewegungsbereich, man kann also von einer neuen Dimension im gesundheitlich ausgerichteten Bewegen sprechen.

Ziel ist es also, mittels spezieller Techniken, einen kraftvoll-geschmeidigen „inneren Anzug“ aufzubauen, durch dessen Elastizität eine größere Bandbreite an Beweglichkeit ermöglicht wird, was wiederum im Bereich der Verletzungsprävention dienlich ist. Ein trainiertes Bindegewebe formt zudem auch die Köpersilhouette, was sich positiv auf die Köperhaltung auswirkt. Positive Erkenntnisse hat man auch in Bezug auf die Einflussnahme unseres dezentralen Nervensystems festgestellt, also jener Teil, den wir nicht willentlich beeinflussen können. Hier zeigen Studien, dass die Arbeit am Bindegewebe positive Auswirkungen auf innere Verspannungen nach sich zieht, man wird also nicht nur strukturell, sondern auch chemisch „locker“.

Das Trainingsprogramm FASCINATING FIT umfasst 4 Teilbereiche:

  • BOUNCE = schwingende, federnde, rythmische Ganzkörperbewegungen
  • STRETCH = dynamisches, schmelzendes und multidirektionales Dehnen
  • REFINE = Verbesserung der Körperwahrnehmung und der Bewegungsabfolgen
  • RELEASE = Lösen von Verklebungen des Gewebes mittels spezieller Rollen

FASCINATING FIT ist ein von ON TOP MOVING CONCEPTS entwickeltes, geschütztes, Bewegungsprogramm.

JEDEN MITTWOCH IM LOFT 25,

1180 WIEN, THERESIENGASSE 47,
VON 18:00-19:30

ANMELDUNGEN UNTER o.tuchny@ontop-mc.at oder unter 0699-10683516
Preise: 25,– Einzel, 190,– Zehner

Oliver Tuchny

 

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